Kakaopulver ist den meisten ein Begriff, aber Kakaonibs? Die sind eher unbekannt. Worin besteht also der Unterschied?
Obwohl Kakaonibs und Kakaopulver beide aus der Kakaobohne gewonnen werden, unterscheiden sie sich in ihrer Herstellung. Und auch in der Küche spielen sie ganz unterschiedliche Rollen. Das eine sorgt für Textur und Intensität, das andere für einen reichhaltigen, sanften Schokoladengeschmack.
Kakaonibs vs. Kakaopulver: Schauen wir uns das genauer an.
hergestellt aus Kakaobohnen

Jedes Kakaoprodukt beginnt mit der Kakaobohne. Sobald die Kakaofrucht angebaut , geerntet und ihre Bohnen fermentiert und getrocknet sind, gibt es viele Möglichkeiten der Weiterverarbeitung. Zwei der beliebtesten sind Kakaonibs und Kakaopulver.
Was sind Kakaonibs?

Kakaonibs sind kleine Stücke zerkleinerter Kakaobohnen . Sonst nichts! Kein Zucker, keine Süßstoffe, keine Zusatzstoffe. Einfach pure Schokolade in ihrer natürlichsten Form.
Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Herkunft: Sie stammen aus der Kakaobohne, dem gleichen Rohstoff wie Schokolade.
- Textur: Knusprig und leicht körnig – wie eine geröstete Kaffeebohne oder eine Nuss.
- Geschmack: Kräftige, bittere Schokolade mit erdigen und nussigen Untertönen. Ohne Zugabe von gesüßten Varianten nicht süß (rohe Schokolade ist ungesüßt).
Warum sind Kakaonibs so beliebt?
- Nährstoffreich: Von Natur aus reich an Antioxidantien (wie Flavonoiden), Magnesium, Eisen und Ballaststoffen.
- Vielseitig einsetzbar: Kann über Smoothie-Bowls gestreut, in Backwaren gemischt, in Joghurt eingerührt oder sogar als Topping für Salate oder Eiscreme verwendet werden.
- Minimale Verarbeitung: Da sie der rohen Kakaobohne sehr ähnlich sind, behalten sie mehr der natürlichen Nährstoffe des Kakaos.
Wie werden Kakaobohnen hergestellt?
Zuerst ernten und fermentieren die Bauern die Kakaobohnen. Anschließend werden sie in der Sonne getrocknet. Oft werden sie auf Beeten getrocknet, um eine gleichmäßige Luftzirkulation zu gewährleisten. Nach dem Trocknen werden sie entweder schonend geröstet, um das Aroma zu entfalten, oder roh belassen, um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten. Zum Schluss werden die äußeren Schalen entfernt und die Bohnen zu knackigen, schokoladigen Nibs zerkleinert.
Kakaonibs sind die am wenigsten verarbeitete Form von Schokolade und daher von Natur aus reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und Magnesium. Ein wahres Superfood! Freuen Sie sich auf einen kräftigen, erdigen Geschmack: leicht bitter, leicht nussig, mit einer dezenten Süße.
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Was ist Kakaopulver?

Kakaopulver geht noch einen Schritt weiter als die Kakaobohne.
Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Herkunft: Hergestellt aus Kakaobohnen, genau wie Kakaonibs – jedoch so verarbeitet, dass der größte Teil der Kakaobutter entfernt wird.
- Textur: Weich, trocken und fein gemahlen – perfekt zum Einrühren in Flüssigkeiten oder in Teige.
- Geschmack: Weich, vollmundig und intensiv schokoladig. Niederländisch verarbeiteter Kakao ist milder und weniger säurehaltig; natürlicher Kakao hat eine spritzigere, fruchtigere Note.
Warum gehört Kakaopulver in jeden Vorratsschrank?
- Unverzichtbar beim Backen: Verleiht Brownies, Kuchen, Keksen und vielem mehr einen kräftigen Schokoladengeschmack.
- Held der heißen Schokolade: Lässt sich mühelos in warme Milch oder pflanzliche Alternativen einrühren für eine wohltuende, gemütliche Tasse heiße Schokolade.
- Smoothies & Frühstücksbowls: Verleiht Smoothies, Haferflocken und Chia-Puddings einen natürlichen Schokoladenkick – ganz ohne raffinierten Zucker.
Wie wird Kakaopulver hergestellt?
Zuerst werden die Kakaobohnen fermentiert , getrocknet und geröstet. Anschließend werden sie zu Kakaobohnenstücken zerkleinert und zu einer dicken Paste, der sogenannten Kakaomasse (die übrigens keinen Alkohol enthält!), vermahlen. Diese Paste enthält sowohl Kakaomasse als auch Kakaobutter.
Anschließend wird der größte Teil der Kakaobutter herausgepresst, sodass eine dichte, trockene Masse, der sogenannte Kakaokuchen, zurückbleibt. Dieser Kuchen wird zu dem feinen Pulver vermahlen, das wir als Kakao kennen.
Manche Kakaopulver werden alkalisiert (auch bekannt als „Dutch-Processing“) , um die Säure zu neutralisieren und den Schokoladengeschmack zu intensivieren. Andere bleiben naturbelassen. Wir verwenden für unser Kakaopulver die alkalisierte Variante.
Durch das Rösten und Alkalisieren erhält das Kakaopulver ein weicheres, schokoladigeres Aroma, das sich ideal zum Backen eignet. Diese Schritte unterscheiden Kakaopulver von rohem Kakao , der im Geschmack bitterer und erdiger ist als Kakaopulver.
Wie man Kakaonibs beim Backen und in Rezepten verwendet
Kakaonibs haben einen kräftigen Geschmack und sind knackig. Sie eignen sich perfekt, wenn man einem Gericht mehr Textur oder zusätzliche Nährstoffe verleihen möchte.
Sie eignen sich am besten für:
- Eiscreme als Topping
- Zum Bestreuen von Smoothie-Bowls, Joghurt oder Haferflocken
- Unter Kekse, Brownies und Müsli mischen
- Zubereitung von Rohkost-Leckereien.
- Zum Pürieren in Smoothies
Wie man Kakaopulver beim Backen und in Rezepten verwendet

Für einen vollmundigen, samtigen Schokoladengeschmack verwenden Sie Kakaopulver. Es lässt sich leicht in Flüssigkeiten und Teige einrühren. Perfekt zum Backen und pur genießen.
Sie eignen sich am besten für:
- Kuchen , Brownies und Kekse backen
- Zubereitung von heißer Schokolade, Mokka und Schokoladensoßen
- Unterrühren in Glasuren , Puddings oder Overnight Oats
- Verleiht herzhaften Gerichten wie Mole oder Chili mehr Tiefe
In unserer Rezeptsammlung finden Sie weitere Ideen, die Sie zu Ihren Backvorhaben inspirieren werden.
Kakaonibs vs. Kakaopulver & Wann man welches verwendet
| Besonderheit | Kakaonibs | Kakaopulver |
| Textur | Knackig | Fein und pudrig |
| Schmecken | Bitter, nussig, erdig | Geschmeidiger, reichhaltiger |
| Am besten geeignet für | Beläge, Textur, Rohkost-Snacks | Backwaren, Getränke, Soßen |
| Verarbeitung | Minimal | Gepresst und gemahlen |
| Nährwert | Reich an Antioxidantien, Magnesium und Ballaststoffen | Durch Hitze leicht reduziert |
Kann man Kakaonibs und Kakaopulver in einem Rezept verwenden?
Absolut! Warum sich entscheiden, wenn man beides haben kann? Kakaonibs und Kakaopulver passen hervorragend zusammen. Man kann sie gemeinsam verwenden, um allen möglichen Rezepten mehr Tiefe, Kontrast und Textur zu verleihen.
Probieren Sie sie zusammen aus in:
- Brownies (mit in den Teig eingearbeiteten oder darüber gestreuten Orangensamen)
- Muffins
- Overnight Oats
- Energiebällchen
- Eiscreme und gefrorene Desserts
Entdecken Sie unsere Rezepte und heben Sie Ihre Backkünste auf die nächste Stufe.
Welches sollten Sie also verwenden?
👉 Für klassischen Schokoladengeschmack → Greifen Sie zu Kakaopulver .
👉Für Knusprigkeit, Textur und Nährstoffe → Greifen Sie zu den Kakaonibs .
👉 Für das volle Kakao-Erlebnis → Verwenden Sie beides !
Jetzt, da Sie den Unterschied zwischen Kakaonibs und Kakaopulver kennen, können Sie das Richtige für Ihren Zweck auswählen! Oder Sie mischen und kombinieren, um die perfekte Mischung zu erhalten.
Bei The Cocoa Circle bieten wir sowohl Kakaonibs als auch Kakaopulver an. Beides wird aus nachhaltig angebautem Kakao hergestellt, der auf Farmen wächst, auf denen die Bauern wertgeschätzt werden und verantwortungsvoller Kakaoanbau an erster Stelle steht.
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