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Warum verschenkt man am Valentinstag Schokolade?

8. Januar 2026Cocoacircle

Schokolade zum Valentinstag zu verschenken, ist seit langem Tradition, um Freunden, Familie und Partnern zu zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Doch woher kommt dieser Brauch, Schokolade zu verschenken, eigentlich?

 

Jedes Jahr scheint es so, als ob im Februar herzförmige Schachteln in jedem Geschäft wie Ziegelsteine gestapelt werden. Schokolade ist… überall . Wir beschweren uns ganz sicher nicht, aber es wirft doch die Frage auf: Warum verschenkt man eigentlich Schokolade zum Valentinstag?

 

In Wahrheit begann alles lange vor herzförmigen Schachteln, mit uralten Kakaoritualen, romantischen Trends in Europa und der stimmungsaufhellenden Wirkung des Kakaos.

 

Lasst uns die Geschichte genauer betrachten und sehen, wie wir hierher gekommen sind.

 

Schokolade und Liebe verbindet eine lange Geschichte

 

Lange bevor Schokolade als „Süßigkeit“ galt, war Kakao (die Bohne hinter der Schokolade) ein Symbol. In Teilen des alten Mesoamerikas, insbesondere bei Kulturen wie den Maya, war Kakao die Zutat hinter allen wichtigen Momenten: Gemeinschaft, Zeremonien, Vereinigungen.

 

Historiker und Archäologen entdeckten, dass Kakao und Kakaozeremonien in der Antike mit Hochzeitsritualen und Mitgift in Verbindung standen und bei Feierlichkeiten als Getränk geteilt wurden.

 

Die Azteken verliehen Kakao einen etwas freizügigeren Ruf. Kakao galt als „Kraftgetränk“, das mit Lust und Energie in Verbindung gebracht wurde, und Moctezuma II. soll ihn später als Aphrodisiakum getrunken haben, insbesondere bei großen Festen.

 

Kurz gesagt: Kakao war nie nur eine Leckerei. Es ging immer um Verbindung.

 

Vom heiligen Getränk zum romantischen Geschenk

 

Schließlich gelangte Kakao nach Europa und war mit einem Hauch von Geheimnis und Prestige verbunden. Er war teuer, ungewohnt, wurde dem lokalen Geschmack angepasst und in gehobenen Kreisen als Getränk serviert. Schnell wurde Kakao zum Symbol für Luxus und Genuss.

 

Dann begann die gesellschaftliche Szene. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts entstanden in England immer mehr Schokoladenhäuser – Orte, an denen sich die Menschen trafen, um zu plaudern, zu tratschen, zu debattieren und einfach bei einer Tasse Kaffee zu verweilen. Diese Häuser waren mondäne Treffpunkte: teils Café, teils Club, teils Ort zum Sehen und Gesehenwerden. Schokolade wurde zum Symbol für Wohlstand, angeregte Gespräche und altmodisches Flirten.

 

So wandelte sich in Europa der Ruf der Schokolade vom heiligen Getränk zum Statussymbol hin zu etwas, das man als kühne Geste verschenken konnte.

 

Die Wissenschaft hinter Schokolade und Anziehungskraft

 

Und es steckt mehr dahinter als nur Geschichte. Schokolade hat sogar ein bisschen Chemie auf ihrer Seite.

 

Schokolade enthält Phenylethylamin (PEA ) , das umgangssprachlich auch „Liebeschemikalie“ genannt wird. Ist Schokolade also im Grunde ein Liebestrank? Leider nein. Die bekannten „Liebeschemikalien“ in der Schokolade entfalten im Körper keine Wirkung, die sie zu Amors Geheimwaffe machen würde. 

 

Das heißt aber nicht, dass Schokolade keine Wirkung hat. Kakao enthält auch natürliche stimmungsaufhellende Verbindungen wie Theobromin ( und etwas Koffein ), die eine leicht belebende Wirkung haben können. 

 

Und ehrlich gesagt, ist ein Großteil des Zaubers einfacher als die Wissenschaft: Schokolade ist ein Erlebnis für den ganzen Körper. Sie duftet verlockend, schmilzt wunderbar und hat einen dekadenten, reichen Geschmack, der einen bei jedem Bissen innehalten lässt.

 

Das Fazit also? Schokolade lässt einen nicht verliebt werden. Sie sorgt lediglich für ein behagliches, genussvolles und warmes Gefühl – quasi Valentinstag in kulinarischer Form.

 

Wie Valentinstag und Schokolade miteinander verbunden wurden

 

Und hier wird es interessant: Am Valentinstag ging es nicht immer nur um Romantik.

 

Ein bekannter Wendepunkt findet sich in der mittelalterlichen Dichtung. Geoffrey Chaucers „ Parlement of Foules“ (Ende des 14. Jahrhunderts) beschreibt Vögel, die sich am Valentinstag versammeln, um ihre Partner zu wählen, und wird oft als frühe Verbindung zwischen dem Valentinstag und romantischen Paarbeziehungen angeführt.

 

Im 19. Jahrhundert wird der Valentinstag immer kommerzieller: Karten, Geschenke und eine wachsende Kultur des „Beweisens“ mit etwas Niedlichem.

 

Schokolade erweist sich somit als das perfekte Geschenk: genussvoll, emotional und leicht zu verpacken. Im viktorianischen England trug Cadbury maßgeblich zur Etablierung dieser Tradition bei, indem das Unternehmen verzierte Pralinenschachteln vermarktete, darunter die heute ikonische herzförmige Variante, die mit dem Valentinstag in Verbindung gebracht wird.

 

Und von da an machte es endgültig Klick: Romantik + Ritual + ein Geschenk, das man essen kann.

 

Warum selbstgemachte Schokolade sich noch bedeutungsvoller anfühlt

 

Und hier kommt der Punkt, den keine herzförmige Schachtel übertreffen kann: Mühe . Etwas Schokoladiges selbst zuzubereiten, bedeutet: „Ich habe an dich gedacht.“ „Ich habe dir meine Zeit geschenkt.“ „Ich habe sogar riskiert, für dich abzuwaschen.“ (Wahre Liebe, ehrlich.)

 

Schokolade zu kaufen ist schön, aber selbst etwas Schokoladiges zu backen ist etwas ganz Persönliches. Und es muss gar nicht kompliziert sein. Ein einfacher Blech saftiger Brownies, ein paar Trüffel, mit klebrigen Händen geformt. Das ist es, was wirklich zählt.

 

Warum verschenkt man am Valentinstag Schokolade?

 

Schokolade als modernes Liebesritual

 

Wenn es in der ursprünglichen Geschichte des Kakaos um Zeremonien und Verbundenheit ging, muss die moderne Version nicht unbedingt ein jährliches Gerangel um die glänzendste herzförmige Schachtel sein.

 

Es kann kleiner, gemächlicher und persönlicher sein: eine richtig heiße Schokolade am Freitagabend, aufgeschäumt und genüsslich schlürfend, als hätte man keine andere Wahl. Gemeinsames Backen mit einem geliebten Menschen, dem Partner, einem Freund, dem Mitbewohner, den Kindern oder der Person, die behauptet, „keine Naschkatze zu sein“ und dann wie aus dem Nichts auftaucht, sobald die Brownies abgekühlt sind. Oder eine Tradition, die man pflegt, weil sie gewöhnliche Tage ein bisschen besonderer macht.

 

Schokolade eignet sich als Liebessymbol, weil sie zum Teilen gemacht ist!

 

Mehr als nur eine Valentinstagstradition

 

Warum verschenkt man eigentlich Schokolade am Valentinstag?

 

Denn Kakao hatte schon immer eine Bedeutung. Um es chronologisch darzustellen: Antike Kulturen behandelten Kakao wie etwas Heiliges und Soziales, Dichter trugen zur Romantisierung des Tages bei, die Viktorianer machten das Verschenken zu einem großen Ereignis, und wir haben die Tradition bewahrt, weil sie immer noch ihren Zweck erfüllt.

Letztendlich ist Schokolade eine der einfachsten Arten zu sagen: Ich denke an dich. Lass uns etwas Süßes teilen. 

 

Selbstgemachte Liebe ist schöner. Gönnen Sie sich an diesem Valentinstag einen entspannten Schokoladenmoment und lassen Sie den Stress hinter sich. Selbst ein einfacher Kuchen mit zwei Löffeln in einer Schüssel ist ein Genuss (extra Punkte, wenn es etwas klebrig wird). Lassen Sie sich von unserer Rezeptsammlung inspirieren.

Bake bold. Indulge with impact.

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